Black Friday 2026 in Deutschland: Termine, Rabatte und echte Schnäppchen

21 Oktober 2026
Eine Frau trägt eine Tasche mit der Aufschrift black fraiday Source: Vista Create

Der Black Friday 2026 fällt in Deutschland auf den 27. November, der Cyber Monday auf den 30. November. Amazon, MediaMarkt, Otto, Zalando und viele andere Händler starten ihre Aktionen schon eine Woche früher. Wir zeigen die Termine, wo es Rabatte gibt, wie Sie Mondpreise und Fake-Shops erkennen und welche Rechte Sie als Käufer haben.

Wann ist Black Friday 2026 in Deutschland

Der Black Friday in Deutschland ist immer der Freitag nach dem US-amerikanischen Thanksgiving, das am vierten Donnerstag im November gefeiert wird. 2026 ist Thanksgiving am 26. November, der Black Friday fällt also auf den 27. November und der Cyber Monday auf Montag, den 30. November. Neben dem englischen Namen hört man manchmal auch Schwarzer Freitag.

Auf einen Tag beschränken sich die Rabatte längst nicht mehr. Die meisten großen Händler veranstalten eine Black Week: Die Aktionen beginnen einige Tage oder eine Woche vor dem Freitag und laufen bis einschließlich Cyber Monday. Die erste Rabattwelle kommt schon am 11. November mit dem Singles Day, der aus China auch in deutsche Onlineshops übergeschwappt ist.

Das Wichtigste in Kürze
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Black Friday: Freitag, 27.11.2026, Cyber Monday: 30.11.2026. Singles Day: Mittwoch, 11.11.2026.
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Der Streichpreis muss ehrlich sein: Nach § 11 PAngV zählt der niedrigste Preis der letzten 30 Tage, nicht ein erfundener „alter“ Preis.
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Online-Käufe können Sie 14 Tage lang widerrufen, ohne Begründung. Bei Mängeln gilt die gesetzliche Gewährleistung von 2 Jahren – auch für Aktionsware.
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Vergleichen Sie Preise bei idealo und Geizhals und prüfen Sie den Preisverlauf – so sehen Sie, ob der Rabatt echt ist.
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Keine Vorkasse bei unbekannten Shops. Verdächtige Seiten prüfen Sie mit dem Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale.
DatumWochentagWas passiert
11. November 2026MittwochSingles Day – erste große Online-Rabatte der Saison
um den 23. November 2026MontagTypischer Start der Black Week, bei manchen Händlern früher
27. November 2026FreitagBlack Friday – Höhepunkt der Rabatte online und im Laden
28.-29. November 2026Samstag-SonntagBlack Weekend, 29.11. ist der erste Advent, Geschäfte geschlossen
30. November 2026MontagCyber Monday – letzter Tag der meisten Aktionen
24. Dezember 2026DonnerstagHeiligabend – bis dahin sollten die Geschenke da sein
🛒 Die genauen Aktionszeiträume legt jeder Händler selbst fest, meist Anfang November. Am Sonntag, 29. November, sind die Geschäfte geschlossen – Rabatte gibt es dann nur online, außer Ihre Stadt hat einen verkaufsoffenen Sonntag. Wann und wo Sie am Wochenende einkaufen können, lesen Sie im Artikel Öffnungszeiten in Deutschland: Wo kann man am Sonntag Lebensmittel einkaufen?

Woher der Black Friday kommt und wie er nach Deutschland kam

Der Black Friday ist eine amerikanische Tradition. Nach Thanksgiving beginnt in den USA ein langes Familienwochenende und damit die Weihnachtseinkaufssaison. Der Name entstand in den 1960er-Jahren für den Tag mit Staus und vollen Geschäften. Später deutete man ihn mit der Redewendung in the black – „schwarze Zahlen schreiben“ -, denn für den Handel ist es einer der umsatzstärksten Tage des Jahres.

Nach Deutschland kamen Rabattaktionen unter dem Namen Black Friday Anfang der 2010er-Jahre und wurden schnell zum wichtigsten Shopping-Ereignis im November. Anders als in den USA kaufen die Deutschen vor allem online: Die größten Rabatte gibt es in Onlineshops und auf Marktplätzen. Aber auch Einkaufszentren und Elektronikketten machen mit.

Wo es Black-Friday-Rabatte 2026 gibt: Händler und Marktplätze

Hier finden Sie große Händler, die traditionell Black-Friday-Aktionen anbieten. Bedingungen, Termine und Sortiment ändern sich jedes Jahr – prüfen Sie die Angebote auf den offiziellen Websites und trauen Sie keinen Mails von unbekannten Absendern.

📦 Amazon.de

Die Black Friday Woche bei Amazon beginnt meist schon vor dem Freitag und läuft bis Cyber Monday. Ein Teil der Angebote sind zeitlich begrenzte Blitzangebote. Achten Sie darauf, wer verkauft: Amazon selbst oder ein Drittanbieter auf dem Marktplatz.

📺 MediaMarkt und Saturn

Die beiden Elektronikketten eines Konzerns haben Aktionen online und in den Märkten: Fernseher, Smartphones, Laptops, Haushaltsgeräte. Online bestellte Ware lässt sich oft im nächsten Markt abholen.

🛋️ Otto

Einer der ältesten Onlinehändler Deutschlands: Möbel, Technik, Mode, Wohnen. Größere Einkäufe kann man hier in Raten zahlen – das ist aber ein Kredit, zu den Risiken weiter unten.

👟 Zalando und Modehändler

Zalando, About You, H&M, Zara und andere Modeshops bieten Rabatte auf Kleidung und Schuhe. Prüfen Sie vor dem Kauf die Rücksendebedingungen – bei Mode besonders wichtig.

🛍️ Lidl und Aldi

Die Discounter haben Aktionsware wie Technik und Haushaltsartikel in ihren Onlineshops und in den Wochenprospekten. Beliebte Artikel sind in den Filialen oft in den ersten Stunden vergriffen.

🏠 IKEA, Douglas, Decathlon und andere

Möbel, Kosmetik, Parfum, Sportartikel – in der Black-Friday-Saison gibt es bei vielen Ketten Aktionen. Ob ein bestimmter Händler dieses Jahr mitmacht, erfahren Sie auf seiner Website oder in der App.

🏬 Einkaufszentren

Für das Shopping vor Ort eignen sich große Center: KaDeWe und Mall of Berlin in Berlin, Europa Passage in Hamburg, Olympia-Einkaufszentrum in München, MyZeil in Frankfurt, die Schildergasse in Köln, die Königsallee in Düsseldorf und das Milaneo in Stuttgart.

Einen Überblick über große Online-Plattformen – von Amazon und eBay bis Kleinanzeigen – finden Sie im Artikel Beliebte Handelsplattformen und Marktplätze in Deutschland. Wer nicht nur im November, sondern jeden Tag bei Lebensmitteln sparen möchte, vergleicht die Ketten im Beitrag Shops in Deutschland: Welche Supermärkte sind am günstigsten?

💡 Zur Höhe der Rabatte: Große „-50 %“ und „-70 %“ auf Bannern beziehen sich oft auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, zu der kaum jemand verkauft. Den echten Vorteil zeigt nur der Vergleich mit dem Preis im Oktober und Anfang November. Deshalb nennen wir keine „Durchschnittsrabatte“ – prüfen Sie jedes Produkt einzeln.

Echte Rabatte erkennen: Mondpreise, UVP und die 30-Tage-Regel

Ein Mondpreis ist ein künstlich überhöhter „alter“ Preis, der durchgestrichen wird, damit der Rabatt größer wirkt. Ein ähnlicher Trick ist der Vergleich mit der UVP, der unverbindlichen Preisempfehlung: Viele Produkte werden seit Jahren unter der UVP verkauft, „-40 % auf die UVP“ ist also keine echte Ersparnis.

Gegen Tricks mit Preisnachlässen gilt in Deutschland die Preisangabenverordnung. Wer eine Preisermäßigung bekannt gibt, muss den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage vor der Aktion angeben. Der Europäische Gerichtshof hat 2024 im Fall Aldi Süd, C-330/23, klargestellt: Auch die Prozentangabe muss sich auf diesen 30-Tage-Preis beziehen.

30-Tage-Regel: Das sollten Sie wissen
✅ Der Streichpreis bei einer Ermäßigung muss der niedrigste Preis der letzten 30 Tage vor der Aktion sein.
✅ Wird der Preis schrittweise gesenkt, darf der niedrigste Preis vor Beginn der ersten Senkung angegeben werden.
⚠️ Die Regel gilt nicht für individuelle Preisnachlässe – etwa einen persönlichen Gutschein – und nicht für schnell verderbliche Waren, die wegen des Ablaufdatums günstiger werden.
⚠️ Ein Vergleich mit der UVP ist keine Senkung des eigenen Preises – solche „Rabatte“ sollten Sie besonders genau prüfen.
❌ Preis vor Black Friday erhöht und dann „gesenkt“? Verstößt ein Händler gegen die Regel, können Sie sich an die Verbraucherzentrale wenden.
💼 Kommentar unserer Freunde – Anwälte in Deutschland:

Unsere guten Freunde, praktizierende Anwälte in Deutschland, erklären, dass § 11 PAngV genau vor dem Trick „erst erhöhen, dann senken“ schützt. Ein Händler, der den Preis vor dem Black Friday eine Woche lang anhebt und dann einen Rabatt verkündet, muss trotzdem den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage zeigen – und daran sieht man, dass es keinen Vorteil gibt. Ihr Tipp: Machen Sie im Oktober einen Screenshot des Preises. Entpuppt sich die Aktion als Täuschung, hilft er der Verbraucherzentrale oder der Wettbewerbszentrale, schneller zu reagieren.

Rechtsgrundlage: § 11 PAngV – zusätzliche Preisangabenpflicht bei Preisermäßigungen.

Preis in 5 Minuten prüfen

1

Genaues Modell herausfinden

Kopieren Sie den vollständigen Namen und die Modellnummer. Zum Black Friday gibt es manchmal Sondermodelle mit anderer Nummer – mit dem regulären Modell sind sie nicht vergleichbar.

2

Preise bei anderen Händlern vergleichen

Geben Sie das Modell bei idealo.de oder geizhals.de ein. Sie sehen sofort, ob der „Aktionspreis“ wirklich der günstigste ist.

3

Preisverlauf ansehen

Beide Portale zeigen die Preisentwicklung der letzten Monate. Kostete das Produkt im Oktober genauso viel und wurde kurz vor der Aktion teurer, ist das ein klassischer Mondpreis.

4

Preisalarm frühzeitig setzen

Schon im Oktober einen Preisalarm für die gewünschten Produkte einrichten – das Portal meldet sich, sobald der Preis unter Ihre Wunschgrenze fällt.

5

Gesamtkosten berechnen

Rechnen Sie Versand, kostenpflichtige Rücksendung und Aufpreise für Ratenzahlung mit ein. Manchmal ist der normale Preis mit kostenlosem Versand günstiger als der „Rabatt“.

Rückgabe und Gewährleistung: 14 Tage Widerrufsrecht und 2 Jahre Gewährleistung

Online gekaufte Aktionsware können Sie genauso zurückgeben wie reguläre Ware. Das Widerrufsrecht gilt 14 Tage und braucht keine Begründung. Bei Waren beginnt die Frist mit dem Tag, an dem Sie das Paket erhalten, und der Händler muss das Geld spätestens nach 14 Tagen ab Ihrem Widerruf erstatten.

RechtFristWann es gilt
Widerrufsrecht14 TageKäufe online, per Telefon oder Post – ohne Begründung
Gewährleistung2 JahreMängel an Neuware – online und im Laden, Pflicht des Verkäufers
Garantienach BedingungenFreiwilliges Versprechen von Hersteller oder Händler, zusätzlich zum Gesetz

Die Gewährleistung – die gesetzliche Haftung des Verkäufers für Mängel – gilt bei Neuware 2 Jahre. Im ersten Jahr wird vermutet, dass ein auftretender Mangel schon beim Kauf vorhanden war; das Gegenteil muss der Verkäufer beweisen.

⚠️ Im Laden gibt es kein gesetzliches 14-Tage-Rückgaberecht. Wer den Fernseher in der Filiale kauft, kann ihn ohne Mangel nur aus Kulanz umtauschen. Nicht widerrufen lassen sich außerdem Sonderanfertigungen und entsiegelte Hygieneartikel. Bei privaten Verkäufern auf Kleinanzeigen gilt das Widerrufsrecht überhaupt nicht.
💼 Kommentar unserer Freunde – Anwälte in Deutschland:

Wie unsere Freunde, die als Anwälte in Deutschland arbeiten, berichten, reicht für den Widerruf eine eindeutige Erklärung gegenüber dem Händler – per Brief, E-Mail oder Online-Formular. Das Paket einfach nicht abzuholen, ist unsicher. Die Frist ist gewahrt, wenn die Erklärung rechtzeitig abgeschickt wird. Wichtig: Hat der Händler nicht ordnungsgemäß über das Widerrufsrecht belehrt, endet die Frist nicht nach 14 Tagen, sondern spätestens nach 12 Monaten und 14 Tagen. Bewahren Sie die Bestellbestätigung bis nach den Feiertagen auf.

Rechtsgrundlage: § 355 und § 356 BGB – Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen.

Fake-Shops und Betrug am Black Friday: So schützen Sie sich

Vor dem Black Friday schalten Betrüger massenhaft Fake-Shops und verschicken Phishing-Mails und SMS im Namen bekannter Marken. Die Ware zum verdächtig günstigen Preis kommt nie an, und Geld nach Vorkasse zurückzubekommen ist sehr schwer. Besonders vorsichtig sollten alle sein, die erst seit kurzem in Deutschland leben und die hiesigen Shops noch nicht kennen.

Warnzeichen für Fake-Shops
❌ Seltsame Internetadresse – mit Tippfehlern oder abgewandeltem Markennamen.
❌ Am Ende nur Vorkasse per Überweisung, obwohl andere Zahlungsarten angekündigt waren.
❌ Preise weit unter denen aller anderen Händler.
❌ Kein Impressum – also keine Angaben zu Firma, Adresse und Registrierung – oder zweifelhafte Angaben.
❌ Mails oder SMS mit Link zu einem „exklusiven Rabatt“ oder einem „Lieferproblem“ – nicht anklicken, sondern die Shop-Seite selbst aufrufen.

Einen Shop prüfen können Sie kostenlos mit dem Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale. Nach Eingabe der Internetadresse zeigt das Tool Grün, Gelb oder Rot. Rot steht für kritische Merkmale eines Fake-Shops oder Verbraucherbeschwerden, Gelb bedeutet: selbst genauer prüfen.

Sicher bezahlen: PayPal, Kreditkarte, Klarna und Schufa

Die Zahlungsart ist Ihr wichtigster Schutz, falls die Ware nicht ankommt oder nicht der Beschreibung entspricht. Am riskantesten ist Vorkasse per Überweisung: Das Geld ist sofort weg, und die Zahlung zurückzuholen ist meist nicht mehr möglich.

🔐 PayPal

Der PayPal-Käuferschutz hilft, wenn die Ware nicht ankommt oder erheblich von der Beschreibung abweicht. Er gilt nur bei Zahlung für „Waren und Dienstleistungen“. Verlangt ein Verkäufer eine Zahlung über „Freunde und Familie“, ist das ein Warnsignal.

💳 Kreditkarte

Bei Betrug oder Nichtlieferung können Sie sich an die Bank wenden und die Zahlung zurückfordern – Chargeback. Wie Sie eine Karte bekommen, lesen Sie im Artikel Wie man als Ukrainer 2026 in Deutschland eine Kreditkarte beantragt.

🧾 Kauf auf Rechnung

Für Käufer am bequemsten: erst die Ware, dann die Zahlung. Aber das Zahlungsziel muss eingehalten werden – sonst drohen Mahngebühren.

⚠️ Klarna, PayPal „Später bezahlen“ und Ratenkauf

Buy Now, Pay Later – „jetzt kaufen, später zahlen“ – verleitet dazu, mehr zu kaufen, als das Budget hergibt. Ratenzahlung ist ein Kredit: Verpasste Raten führen zu Inkasso und können bei der Schufa landen, und ein schlechter Schufa-Score erschwert später die Wohnungssuche oder einen Handyvertrag.

❌ Keine Ratenzahlung für mehrere Käufe gleichzeitig. Mehrere kleine Raten bei verschiedenen Anbietern verliert man leicht aus dem Blick. Die neue EU-Verbraucherkreditrichtlinie 2023/2225 zählt „Buy Now, Pay Later“ ausdrücklich zu den Krediten und verlangt eine Prüfung der Kreditwürdigkeit. Die EU-Staaten müssen sie ab dem 20. November 2026 anwenden – den Blick aufs eigene Budget ersetzt sie aber nicht.

Black Friday oder Weihnachten: Wann sind die Preise niedriger

Der Black Friday ist ein guter Zeitpunkt für Weihnachtsgeschenke, aber nicht alles ist ausgerechnet im November am günstigsten. Elektronik und Technik lohnen sich oft in der Black Week, wenn der Wettbewerb unter den Händlern am größten ist. Beliebte Geschenke werden im Dezember dagegen häufig wieder teurer, weil die Nachfrage steigt.

Mode, Schuhe und Saisonartikel werden oft nach Weihnachten günstiger – im Januar-Sale. Die Faustregel: Kaufen Sie am Black Friday, was Sie wirklich vor den Feiertagen brauchen, und nur nach einem Blick auf den Preisverlauf. Mehr zu Terminen und Bräuchen im Dezember lesen Sie im Artikel Weihnachten in Deutschland: Termine, Traditionen und festliches Essen.

💡 Geschenke und Rückgabe: Die 14 Tage Widerrufsfrist laufen ab Erhalt des Pakets, nicht ab Weihnachten. Wer Ende November Geschenke kauft, sollte prüfen, ob der Händler die Rückgabefrist über die Feiertage verlängert – viele große Shops tun das, aber freiwillig.

Nützliche Tipps

📋 Liste und Budget

Schreiben Sie auf, was Sie wirklich brauchen, und legen Sie ein Limit fest. Countdown-Timer wie „nur noch 10 Minuten“ sollen zu Spontankäufen verleiten.

📱 Apps und Newsletter

Große Händler schalten Aktionen oft früher für Newsletter-Abonnenten oder App-Nutzer frei. Abonnieren Sie nur Shops von Ihrer Liste.

♻️ Altes verkaufen, bevor Neues kommt

Ein altes Handy oder Laptop senkt die Kosten des Neukaufs. Wie das geht, erklären wir im Artikel Verkaufen und Kaufen von gebrauchten Sachen in Deutschland.

🔎 Verkäufer auf Marktplätzen prüfen

Bei Amazon, eBay oder Otto verkauft oft ein Drittanbieter, auch von außerhalb der EU. Dann dauert die Lieferung länger und die Rücksendung ist komplizierter.

📸 Screenshots

Speichern Sie einen Screenshot der Produktseite mit Preis und Beschreibung sowie die Bestellbestätigung. Das sind Ihre Belege im Streitfall.

🚚 Lieferung vor den Feiertagen

Im Dezember sind die Paketdienste stark ausgelastet. Geschenke vom Black Friday kommen rechtzeitig an, Bestellungen aus der letzten Woche vor Heiligabend nicht immer.

Checkliste: So bereiten Sie sich auf den Black Friday 2026 vor

Bereit für den 27. November?
☑️ Einkaufsliste erstellt und Budgetgrenze festgelegt
☑️ Preise im Oktober notiert oder fotografiert und Preisalarm gesetzt
☑️ Genaue Modellnummer und Preisverlauf bei idealo oder Geizhals geprüft
☑️ Unbekannten Shop im Fakeshop-Finder getestet und Impressum gefunden
☑️ Zahlung mit Käuferschutz statt Vorkasse per Überweisung
☑️ Keine parallelen Ratenkäufe und Zahlungsfristen im Blick
☑️ Bestellbestätigungen und Screenshots gespeichert
☑️ Wissen, dass Sie 14 Tage ab Erhalt Online-Käufe widerrufen können

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Häufig gestellte Fragen

Wann ist Black Friday 2026 in Deutschland?

Am Freitag, 27. November 2026. Cyber Monday ist am 30. November, und die Black-Week-Aktionen beginnen bei vielen Händlern schon einige Tage vorher.

Haben die Geschäfte am Sonntag nach dem Black Friday geöffnet?

Nein, der 29. November 2026 ist ein Sonntag, die Geschäfte sind geschlossen. Ausnahmen sind verkaufsoffene Sonntage, die die Stadt gesondert genehmigt. Online-Rabatte gelten auch am Wochenende.

Kann ich reduzierte Ware zurückgeben?

Ja, wenn Sie online gekauft haben: 14 Tage ab Erhalt ohne Begründung. Im Laden gibt es kein gesetzliches Rückgaberecht ohne Mangel – nur freiwillige Kulanz des Händlers.

Gilt die Gewährleistung auch für Aktionsware?

Ja. Die gesetzliche Gewährleistung für Neuware beträgt 2 Jahre, unabhängig vom Rabatt. Im ersten Jahr wird vermutet, dass der Mangel schon beim Kauf bestand.

Was bedeutet „niedrigster Preis der letzten 30 Tage“?

Wer eine Preisermäßigung bewirbt, muss nach § 11 PAngV den niedrigsten Preis angeben, den er in den 30 Tagen vor der Aktion verlangt hat. Von diesem Preis aus sollten Sie den echten Vorteil berechnen.

Wie erkenne ich einen Fake-Shop?

Geben Sie die Adresse in den Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale ein, suchen Sie das Impressum mit Firmenadresse und zahlen Sie bei unbekannten Shops nicht per Vorkasse.

Sind Geschenke am Black Friday günstiger als im Dezember?

Bei Elektronik oft, aber nicht immer. Prüfen Sie den Preisverlauf: Kostete das Produkt im Oktober genauso viel, lohnt das Warten auf den Black Friday nicht. Mode wird häufig im Januar-Sale günstiger.

Offizielle Quellen

Wo Sie die Informationen prüfen können
📄 30-Tage-Regel, § 11 PAngV: gesetze-im-internet.de
📄 Widerrufsrecht, § 355 BGB: gesetze-im-internet.de
📄 Beginn der Widerrufsfrist, § 356 BGB: gesetze-im-internet.de
📄 Beweislastumkehr im ersten Jahr, § 477 BGB: gesetze-im-internet.de
🇪🇺 EU-Verbraucherkreditrichtlinie 2023/2225: eur-lex.europa.eu
Das Wichtigste, was Sie jetzt tun sollten:

Erstellen Sie Ihre Weihnachts-Einkaufsliste und notieren Sie schon im Oktober die Preise oder setzen Sie einen Preisalarm. Prüfen Sie am 27. November jeden „Rabatt“ anhand der Modellnummer und des Preisverlaufs, unbekannte Shops im Fakeshop-Finder, und zahlen Sie nur mit Käuferschutz. Viel Erfolg und faire Schnäppchen am Black Friday 2026!

Der Artikel dient nur zu Informationszwecken und wurde auf der Grundlage offizieller Quellen – Gesetzestexte auf gesetze-im-internet.de, Informationen der Verbraucherzentrale und EU-Recht – mit Stand September 2026 erstellt. Termine und Bedingungen der Aktionen legt jeder Händler selbst fest und kann sie ändern. In Streitfällen wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale Ihres Bundeslandes oder an einen Anwalt.

Denys

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